Latschur Skitour vom Weißensee Ostufer

Schöne nicht oft begangene Skitour auf den Latschur. Start vom Ostufer des Weißensee folgt man den Wanderweg zur Techendorfer Alm (leichtere Varinate über Forstweg). Von der Techendorfer Alm überschreitet man den Almspitz und am Grat weiter zum Latschur. Abgefahren sind wir über die Westflanke zur Feldberger Alm und dann nochmals Aufgestiegen zur Stosia.

GRASTÖTER DIAGONALE – RAMPENWULST

Am Freitag Abend ging es in das Grazer Bergland, genau gesagt nach Mixnitz. Am Parkplatz der Bärenschutzklamm verbrachten wir die Nacht im Bus um zeitig in der Früh loszukommen und vor den Menschenmassen als erster am Einstieg der Route zu sein.

Wir entschieden uns für die Route „Grastöter Diagonale (5-)“ an der Nadelspitz/Rampenwulst. Die westliche Ausrichtung kam uns durch den frühen Start an diesen Tag zu gute. Uns erwarteten acht Seillängen in großteils festem Fels und guter Absicherung. Die Routenfinden ist auch relativ trivial, bis auf die Querung in der 4. Seillänge hier, hier Orientiert man sich am besten and den schon gefädelten Sanduhren.

Der Abstieg ist mittlerweile durch die vielen Begehungen gut ersichtlich mit Steigspuren und steinernen Männern versehen.

Östliche Simonyspitze (3472m)

Mitte Sommer 2019 ging es ins Virgental und dort parkten wir am letzten möglichen Parkplatz bei Ströden (1400m). Von dort ging es zu Fuß weiter in da Maurer Tal, immer entlang der Materialseilbahn die zur Essener-Rostock Hütte (2207m) führt, in der wir auch Nächtigten.

Am nächsten Tag nach einem gutem Frühstück ging es um 7.00 Uhr in Richtung Norden. Nach ca. 20 Minuten teilt sich der Weg in Richtung Nord-West und wir folgen der Beschriftung Simonyspitzen/Dellacher Keesflecke, danach geht es relativ schnell Bergauf, bedeutet viel Höhenmeter auf wenig Distanz.

Die eigentlichen „Schwierigkeiten“ beginnen ca. auf 3000m, hier haben wir auch die Kletterausrüstung angelegt. Man quert knapp an der Felswand etwas nach rechts (ca. 100m), bei uns war hier ein Schneefeld. Danach sieht man scharf links eine art Steinerne Rinne (Steinmännchen sollte sichtbar sein) die man raufklettert (ca. 20m) um auf den Grat zu gelangen. Die Rinne stellt wahrscheinlich auch die Schlüsselstelle dar, sie ist nicht schwer (3 Schwierigkeitsgrad hätte ich gesagt) aber unangenehm da viel loses Gestein herumliegt und diese auch etwas Erdig ist. Am Ende der Rinne befindet sich ein Abseilstand an der man am Rückweg gemütlich abseilen kann. Am Grat angekommen geht es leicht und kaum ausgesetzt weiter. Das wechselnde Gehgelände und die leichten kurzen Kletterstellen (max. 3, eher Leichter) machen wirklich Lust und Spaß.

Wer neu im Alpinen Gelände ist kann hier auch perfekt mit Mobilen Sicherungsgeräten üben, da das Gestein wirklich Bombenfest ist und man relativ leicht jede Sicherungsmöglichkeiten findet.

Den krönenden Abschluss bildet die (noch) vergletscherte Eiskuppe am Ende des Grates. Hier legten wir auch die Steigeisen an und es ging unschwierig über das Eisfeld weiter, das Eisfeld nimmt zum Ende hin an Steilheit zu, jedoch würde ich sagen das es sich auf 30°-35° maximale Steilheit beschränkt. Die letzten 200m quert man am Firngrat zum Gipfel der leider kein Gipfelkreuz hat. Eigentlich wollten wir die Überschreitung auf die westliche Simonyspitze machen, diese kann man in unter 1 Stunde mitnehmen und führt über einen zusätzlichen Verbindungsgrat im 2-3 Schwierigkeitsgrad mit Schlussanstieg wieder im Firn/Eis. Jedoch schlug das Wetter vom Westen her schon um und wir Entschieden uns nach der Östlichen Simonyspitze wieder den Abstieg anzugehen.

Im großen wirklich wunderschöne Tour in rauer Alpinwelt zwischen Großvenediger und Dreiherrenspitze in der man viele Stunde verbringen kann.

(PS: Coverbild ist nicht von mir, jedoch zeigt es den wunderschönen Grat und die beiden Simonyspitzen in voller Pracht das ich auf meinen Bildern nicht einfangen konnte.)

Wochenende im Zillertal mit Olperer (3476m)

Mit Christian verbrachte ich das letzte Oktober Wochenende im Zillertal rund um den Olperer den wir auch besteigen wollten. Durch die schon etwas winterlichen Verhältnissen entschieden wir uns für den Südgrat (Riepengrat) der mit Schwierigkeit 2 und Ausgesetztheit bewertet ist.

Freitag Abend angekommen mussten wir Feststellen das aufgrund von Straßenarbeiten die Mautstraße eine Woche früher als im Internet angegeben wurde geschlossen hat. Somit erreichten wir erst kurz nach Mitternacht den Winterraum der Olpererhütte der jedoch wirklich 1A ist.

Samstag bei herrlichem Wetter ging es bei recht einfacher Wegfindung Richtung Gipfel, der von der Südseite gar nicht so spektakulär wirkt. Über schönes Blockgelände ging es bis auf ca. 3100m bis zum Gletscher/Schneefeld, aufgrund der guten Schneelage ging alles ohne Steigeisen zu gehen. Um auf den eigentlichen Grat zu kommen hilft ein kurzer Klettersteig B/C vielleicht eine kurze Stelle C. Durch die leicht winterlichen Verhältnisse entschieden wir uns den Grat am laufenden Seil zu gehen, man findet auch immer wieder gute Sicherungspunkte und Bohrhaken was eine soliden Sicherungspunkt bietet.

Sonntag bei fast Sommerlichen Temperaturen ging es für uns am Berliner Höhenweg zum Friesenberghaus wo sich Christian eine kühles Bad genehmigt. Von dort ging es über den Petersköpfl (2630m) wieder ins Tal und ab in die Heimat.

Klettern an den Seeplatten der Kölnbreinsperre

Tolle Mehrseillängen für heiße Sommertage. Alle Routen finden sich im 5-6 Schwierigkeitsgrad und sind Plaisir abgesichert. Perfekt für Mehrseillängen Einsteiger, Reibungsspielerei für Kletterei die sich in dem Grad wohl fühlen.

Abstieg entweder über die Leitplanke (auch letzter Stand) auf die Straße aussteigen und zurückgehen oder über die Route abseilen. ACHTUNG: Min. 50m Halbseile beim Abseilen über die Route.

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